‘Eine Liebe, in Gedanken’ | Rezension

Hallo Du!

Vor etwas längerer Zeit habe ich das Buch “Eine Liebe, In Gedanken” bei der lieben Mia vom Paper and Poetry Blog gesehen und wie sooft habe ich mich von ihren Buchempfehlungen inspirieren lassen!

Falls Du eine kleine Collage aus Pinterest-Fotografien zu diesem Buch sehen möchtest, um einen visuellen Eindruck dieses Buches zu bekommen, kannst Du gerne auf meinem Instagram Accounts unter den Highlights ‘aesthetics’ nachschauen.

Freundlicherweise habe ich dann auch noch dieses Buch vom Bloggeportal kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

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Bücher-Steckbrief
Titel Eine Liebe, in Gedanken
Autor Kristine Bilkau
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Seiten 256 Seiten
Erscheinungsdatum 12.03.2018
ISBN 978-3-630-87518-7
Leseprobe hier klicken

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Klappentext
“Eine Liebe, in Gedanken” erzählt von Liebe und Lebenslügen, von den Hoffnungen und Träumen der im Krieg geborenen Generation, vom Gefühl des Aufbruchs und Umbruchs der Sechziger Jahre. Kristine Bilkau hält uns einen Spiegel vor: Wie viel Intensität, Risiko und Schmerz lassen wir zu, wenn es um unsere Gefühle und Beziehungen geht?

Hamburg, 1964. Antonia und Edgar scheinen wie füreinander gemacht. Sie teilen den Traum von einer Zukunft fern von ihrer Herkunft. Im Krieg geboren und mit Härte und Verdrängung aufgewachsen, wollen die Welt kennenlernen, anders leben und lieben als ihre Eltern. Edgar ergreift die Chance, für eine Außenhandelsfirma ein Büro in Hongkong aufzubauen. Toni soll folgen, sobald er Fuß gefasst hat. Nach einem Jahr der Vertröstungen löst Toni die Verlobung. Sie will nicht mehr warten und hoffen, sondern endlich weiterleben.

Tonis und Edgars Leben entwickeln sich auseinander, doch der Trennungsschmerz zieht sich wie ein roter Faden durch beide Biographien. Toni lebt in dem Konflikt zwischen ihren Idealen von Freiheit und Unabhängigkeit und dem Wunsch, sich zu binden, um Edgar zu vergessen. Fünfzig Jahre später, nach dem Tod ihrer Mutter fragt sich Tonis Tochter: War ihre Mutter gescheitert oder lebte sie, wie sie es sich gewünscht hat: selbstbestimmt und frei? Wer war dieser Mann, den sie nie vergessen konnte? Die Tochter will ihm begegnen, ein einziges Mal.

Handlung

Zu Beginn war ich etwas skeptisch was die Tatsache betraf, dass das Buch im Prinzip in zwei Handlungsstränge aufgebaut ist: Einmal aus der Sicht von Tonis Tochter in der Gegenwart und einmal aus der Sicht von Toni selbst in der Vergangenheit.

Beide Geschichten, die sich immer mal wieder trafen und ineinader griffen, waren sehr berührend und spannend geschrieben. Vor allem die Auswahl der einzelnen Ereignisse war sehr präzise und gut getroffen.

Zum Ende hin wurde der Leser allerdings etwas im Dunkeln gelassen, denn mir persönlich fehlte etwas. Auch wenn es kein komplett offenes Ende gab, so wurde man in manchen Hinsichten etwas enttäuscht zurück gelassen.

Andererseits verdeutlichte dies einfach nur noch einmal die realistische und authentische Nähe dieses Buches: wenig Klischee, wenig Übertriebenes, fast schon nüchtern und trotzdem voller Emotionen. Dafür schon mal ein großes Lob an die Autorin.

Spannung                                                                                                                                                

Wie gesagt gab es kaum langatmige Teile und die beiden, parallel laufenden Handlungen machten das ganze sehr spannend. Die Länge passte meiner Meinung nach perfekt zu der Geschichte.         

Schreibstil

Auch der an manchen Stellen angehauchte poetische Schreibstil gefiel mehr sehr gut. Er war sehr präzise und so wurde in nur wenigen Sätzen eine komplette Atmosphäre aufgebaut. Man konnte das Buch sehr schnell und fließend lesen.

Charaktere

Kristine Bilkau ist wirklich eine wahre Künstlerin was die Skizzierung eines Charakters anbelangt: Die Figuren wirkten passend zur Rahmenhandlung sehr realistisch und interessant und konnten die Emotionen wirklich gut rüberbringen.

Cover

Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt: Schlicht und trotzdem gefühlvoll und ergreifend. Mehr kann man dazu gar nicht sagen.

Fazit

Auch wenn zum Schluss etwas fehlte, war das Buch mehr als einmal berührend und kann soviel mehr mit sich bringen, als nur eine gewöhnliche Geschichte. Lesenswert für alle, die auch zwischen den Zeilen immer etwas lesen und sich von Büchern inspirieren lassen.

*

Punktevergabe
Handlung 4/5
Spannung 5/5
Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Cover 5/5
Insgesamt 4,9/5

*

Eure Julia

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2 thoughts on “‘Eine Liebe, in Gedanken’ | Rezension

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